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SKV-Volleyballer beenden erfolgreiche Saison

Am Wochenende empfingen die SKV-Volleyballer die Mannschaften vom ESV Turbine Greifswald und vom SV Warnow 90 zum letzten Spieltag der Saison. Wie es der Zufall wollte, ergab sich zum Saisonabschluss ein Gipfeltreffen der ersten drei Mannschaften, die alle noch eine Chance auf die Meisterschaft hatten.
Im ersten Spiel traf der SKV auf Tabellenführer Greifswald. Im Hinspiel hatten die Warener dem ESV noch einen 3:2-Sieg abringen können. Aber diesmal lief es nicht rund auf Warener Seite. Trotz oder vielleicht wegen der voll besetzten Tribüne spielte der SKV mit angezogener Handbremse. Die Annahme war unsicher, das Passspiel zum Teil ungenau und den Angreifern fehlte das nötige Selbstvertrauen. Hinzu kam eine katastrophale Aufschlagquote, sodass die Warener schnell in Rückstand gerieten. Die verletzungsbedingte Auswechslung von Mannschaftskapitän Björn Marx brachte weitere Unruhe, obwohl Daniel Dobberstein auf der Position insbesondere im Angriff seine Sache gut machte. So musste sich das Team von Spielertrainer Georg Meidow mit 21:25 geschlagen geben. Auch im nächsten Satz kamen die Müritzer nicht richtig in Fahrt und fanden kein Mittel gegen den groß gewachsenen und gut positionierten Block, sodass auch der zweite Durchgang 21:25 an die Gäste ging. Im folgenden Satz brachte der Einsatz von Mathias Tost auf der Diagonalposition ein wenig mehr Sicherheit in der Annahme und Zuspieler Meidow konnte seine Angreifer wieder variantenreicher einsetzen. Lange hielten die SKVler diesen Satz offen, vergaben aber leider einen Satzball und mussten sich letztlich mit 25:27 und 0:3 geschlagen geben.
Durch diesen Sieg standen die Greifswalder als Meister fest, aber die Warener führten den Kampf um Platz 2 engagiert weiter fort. Gegen Warnow sahen die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel mit vielen guten Aktionen auf beiden Seiten. Die Annahme stabilisierte sich und die Abstimmung im Angriff klappte wieder besser. Dennoch hatten die Rostocker am Ende die glücklichere Hand und gewannen mit 26:24. Im folgenden Satz lieferten sich die beiden Teams erneut ein Kopf-an-Kopf-Rennen, das diesmal die Meidow-Truppe mit 25:23 für sich entscheiden konnte. Im dritten Durchgang mussten die Warener der Belastung der vorangegangenen Sätze Tribut zollen und kamen gleich zu Beginn durch eine schlechte Annahme in einen 6-Punkte-Rückstand, den sie auch bis zum Schluss nicht abbauen konnten (19:25). In der Satzpause beschwor Spielertrainer Meidow seine Mannschaft, die Zuschauer nicht zu enttäuschen und sich selbst für die erfolgreiche Saison zu belohnen. Er selbst ging mit gutem Beispiel voran und setzte die Warnower mit knallharten Sprungaufschlägen unter Druck. Mit diesem Rückenwind und wiedergewonnenem Selbstvertrauen lief es wieder rund beim SKV und Warnow wurde mit 25:14 an die Wand gespielt. Auch im fünften Satz gaben die Müritzer das Heft nicht aus der Hand. Druckvolle Aufschläge störten den Spielaufbau der Gäste, das eigene Angriffsspiel lief über Mitte und Außen und in der Feldabwehr und im immer stärker werdenden Block fassten die SKVler beherzt zu und belohnten sich selbst und die Zuschauer mit 15:11 und 3:2.
Also standen die Warener auf dem zweiten Tabellenplatz. Die Warnower jedoch steckten nicht auf, sondern zeigten gegen Tabellenführer Greifswald im letzten Spiel der Saison insbesondere im Block eine starke Leistung, gewannen 3:1 und verdrängten den SKV vom zweiten Tabellenplatz. In der anschließenden Siegerehrung des eigens hierfür angereisten Verbandspräsidenten erfreute dieser die Warnower mit der Nachricht, dass die ersten beiden Mannschaften in die Verbandsliga aufsteigen und sorgte damit für lange Gesichter beim SKV.
Dennoch zog Spielertrainer Meidow eine sehr positive Bilanz dieser erfolgreichen Saison: die erfahrenen Spieler haben die Abstimmung optimiert, die jüngeren Spieler wurden immer besser integriert und eine sehr gute Trainingsbeteiligung ermöglichte ein spielnahes Training. In der nächsten Saison wird die kleinste Mannschaft der Liga erneut die Tabellenspitze ins Visier nehmen.
Der SKV setzte ein: Krafft, Meidow, Marx, Weltrowsky, Tost, Rombach, Steffen, Langer, Schimansky, Greiser, Grünthal, Marquardt, Dobberstein.

Björn Marx

Bilder: privat

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