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Cora Sturm kämpft in der nationalen Spitze mit

Am 4. und 5. März war der Sportpark in Herne Schauplatz der Deutschen Meisterschaften der Männer und Frauen U18 im Judo. Cora Sturm schaffte es, sich für diese nationalen Titelkämpfe zu qualifizieren (wir berichteten). Zu ihrer ersten Deutschen Meisterschaft reiste Cora hoch motiviert und gut vorbereitet an, um zumindest einen Kampf zu gewinnen und mal in die nationale Spitze "hineinzuschnuppern". In einem Starterfeld von über 20 Teilnehmerinnen in der Gewichtsklasse -78 kg ergab die Auslosung, dass sie ihren Auftaktkampf gegen Lea Schmid aus Heubach (Württemberg) bestreiten musste. Die spätere Deutsche Meisterin ließ Cora keine Chance und versetzte der Motivation unserer SKV-Sportlerin einen starken Dämpfer. Nun blieb nur der Weg über die "Trostrunde", über die man sich noch bis auf den dritten Platz vorkämpfen kann. Cora fokussierte sich und kämpfte wie entfesselt. Vier vorzeitige Siege mit Ippon gegen Kämpferinnen aus Hessen, Sachsen, Bayern und MV bescherten ihr den kaum für möglich gehaltenen Einzug ins "Kleine Finale" um Platz drei. Die Medaille zum Greifen nah hatte Cora hier nach fünf kräfteraubenden Kämpfen leider das Nachsehen. Somit beendet Cora ihre Deutsche Meisterschafts-Premiere auf dem 5. Platz. Ein herausragendes Ergebnis und eine bärenstarke Leistung der 16-jährigen Warenerin. Mit dieser Platzierung hat sie sich "nebenbei" das Startrecht für die nächstes Wochenende stattfindende Deutsche Meisterschaft der Frauen und Männer U21 erkämpft. In Frankfurt/Oder wird sie dann an der Seite ihrer Vereinskameradin Lena (die als Nordostdeutsche Meisterin an den Start geht) bei den "Großen" mitkämpfen.

Viel Erfolg den beiden für dieses Großereignis!

Cora auf Platz 5, 3.v.r.

Zweimal Deutsche Meisterschaft gebucht

20.02.2017

Samstag Frankfurt/O., Sonntag Strausberg bei Berlin. Das war die Reiseroute der qualifizierten Müritzer Judoka zur Nordostdeutschen Meisterschaft. Es ging an diesem Wochenende für die U15 um eine Medaille beim höchsten Turnier auf nationaler Ebene (in der u15 gibt es keine Deutsche Meisterschaft), für die U18, U21 sogar noch um mehr. Die ersten drei einer Gewichtsklasse qualifizieren sich für die Deutsche Meisterschaft. 10 Starter durfte der SKV ins Rennen schicken. Sie hatten sich mit einer vorderen Platzierung bei der jeweiligen Landesmeisterschaft (Bericht auf der Homepage) den Startplatz gesichert.

Am Samstag Vormittag sollten sich zuerst unsere U18er mit den Besten aus MV, Brandenburg und Berlin messen. Emil konnte sich in seiner Gewichtsklasse (-55 kg) leider nicht in Podestnähe platzieren. Cora musste sich nur im Finale knapp geschlagen geben und ist als Nordostdeutsche Vizemeisterin für die Deutsche Meisterschaft in Herne qualifiziert.

Nun folgten an gleicher Stelle die U21-Kämpfer(innen). Johann schied in einer stark besetzten Gewichtsklasse (-100 kg) leider aus. Anne-Kathrin bestritt einen Super-Auftaktkampf, musste sich erst in der Verlängerung denkbar knapp mit Shido (Verwarnung) geschlagen geben. Nach diesem Kampf fehlte leider Kraft, um die Medaille noch im Blick zu behalten. Anne-Marie kämpfte sich stark bis ins "Kleine Finale" (um Platz 3), verlor dieses jedoch und verpasste mit Platz 5 knapp die Quali zur Deutschen Meisterschaft. Cora ging konditionell "vorbelastet" in ihre "Zugabe" - die Kämpfe der U21, hatte sie doch bereits vorher in der U18 überzeugen können. Leider auch für sie in der höheren Altersklasse keine Medaille. Lena hatte bereits im Vorjahr ihr großes Ziel erreicht und mit Platz 5 bei der Deutschen Meisterschaft ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. Sie kämpfte schon zwei Wochen zuvor souverän und sicherte sich den Landesmeistertitel und auch hier bei der Nordostdeutschen führte kein Weg an ihr vorbei. Als Nordostdeutsche Meisterin wird sie den SKV und den Judoverband MV bei den Deutschen Meisterschaften am 12.03.2017 vertreten.

Ortswechsel am Sonntag. Von Frankfurt reisten wir direkt nach Strausberg, um die Wettkämpfe der U15 zu bestreiten. Jonas, Daniel und Anton starteten hier für die Warener Judoka. Unter wirklich unschönen Bedingungen (viel zu kleine Halle für die Teilnehmerzahl, extrem lange Pausen zwischen den Kämpfen...) kämpften sich Anton und Daniel mit je zwei Siegen ins Halbfinale. Beide stellten einmal mehr ihre enorme Stärke im Bodenkampf unter Beweis und zwangen ihre Gegner jeweils mit Armhebeltechniken zur Aufgabe. Unter anderem die bereits erwähnte lange Kampfpause (mehr als zwei Stunden) aber auch die starke Konkurrenz ließen die beiden im Kampf um die Medaillen den Kürzeren ziehen. Beide beendeten ihr Turnier auf einem guten 5. Platz. Auch Jonas konnte sich in seiner Gewichtsklasse nicht entscheidend durchsetzen und weit vorn platzieren. Am Ende waren wir nur noch froh, diese Halle verlassen zu können, um die Heimreise anzutreten.

An dieser Stelle nochmals herzliche Glückwünsche an alle Kämpfer(innen) und im Besonderen viel Erfolg für Lena und Cora bei den Nationalen Titelkämpfen!

 

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