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SKV-Judoka holen Wanderpokal an die Müritz

Am vergangenen Wochenende lud der JC ´94 Altentreptow zum APD-Pokal. Am Samstag starteten die Kleinsten Judoka in der Altersklasse u9, es folgten u13, u17 und die Erwachsenen. Der SKV war breit aufgestellt und schickte 13 Kämpfer in der u9 auf die Matte. Und die Jüngsten machten ihre Sache richtig gut! Elf Medaillen gingen an die Judoka von der Müritz. Stellvertretend seien die drei Goldmedaillengewinnerinnen Ella Klemm, Marlene Dittrich und Lilian Blank genannt, die alle ihre Gegner besiegen konnten. Doch auch alle anderen Podestplatzierungen trugen maßgeblich dazu bei, dass der SKV am Ende den zweiten Platz in der Altersklassenwertung der erreichen konnte.

Weiter ging es mit der Altersklasse u13. Mit deutlich weniger Sportlern am Start hatten wir hier mit dem Ausgang der Mannschaftswertung nichts zu tun. Medaillen gab es trotzdem. Lars Nicolovius kämpfte sich gegen internationale Konkurrenz bis ins Finale vor, konnte dieses aber  leider verletzungsbedingt nicht mehr antreten – ein starker 2. Platz stand also für ihn zu Buche. Manuel Bank erkämpfte eine Bronzemedaille.

Auch bei den Jugendlichen der u17 stellten wir nur zwei Starter. Cora Sturm und Udo Wolff. Beide sicherten sich eine Medaille. Cora die Goldene und Udo Bronze. Die Beiden stellten sich dann auch noch der Herausforderung, bei den Erwachsenen zu starten. Mit exakt dem gleichen Ergebnis. Auch hier thronte Cora ganz oben auf dem Podest und Udo auf dem dritten Platz. Zahlreiche weitere Medaillen und Platzierungen unserer „Oldies“ sicherten uns den Ersten Platz der Teamwertung bei den Erwachsenen. Ein krönender Abschluss für einen erfolgreichen ersten Wettkampftag!

Am Sonntag wurde es für die Altersklassen u11 und u15 ernst. Ella, tags zuvor von ihrer „Goldleistung“ angespornt, trat noch einmal an – eine Altersklasse höher in der u11. Auch mit den „großen“ konnte sie gut mithalten und erkämpfte sich die Bronzemedaille. Tim Scheffler konnte sich in seiner Gewichtsklasse ebenfalls auf den dritten Rang vorkämpfen.

Am längsten mussten unsere u15-er auf ihren Einsatz warten. Bezeichnend für die bestens aufgelegten SKV Judoka dieses Wettkampf-Wochenendes: drei Starter – drei Medaillen. Anton Bauer erkämpfte Gold, Tobias Frenzel und Daniel Lampe kamen in ihren Gewichtsklassen jeweils auf den zweiten Platz.

Als wir gerade schon die Halle verlassen wollten, kündigte der Sprecher noch die Wochenend-Gesamtwertung um den großen Wanderpokal an. Der Jubel war riesig als als Gesamtsieger der SKV Müritz verkündet wurde.

 

 

Herzlichen Glückwunsch allen kleinen und großen Kämpfern und viel Erfolg bei der spannenden Aufgabe beim Internationalen Syd-Cup in Schweden am 12. November.

Heimsiege für SKV-Volleyballer

Am Samstag bestritten die Volleyball-Herren vom SKV Müritz ihr erstes Heimspiel. Im ersten Spiel warteten in der gut gefüllten Engelshalle die Aufsteiger vom SV 47 Rövershagen auf die Landesligavolleyballer aus Waren. Die Gäste starteten nervös in den ersten Satz und produzierten viele Eigenfehler, sodass die SKVler ihnen mit gutem Selbstvertrauen ihr variantenreiches Angriffsspiel aufdrängen konnten. Nie gefährdet ging der Satz über 12:5 und 19:10 an die Gastgeber. Im zweiten Satz hatten die Rövershagener ihre Nervosität besser im Griff und die Warener Volleyballer gerieten zum Satzbeginn gleich in einen Rückstand von 7:12, den Aussenangreifer Martin Krafft durch eine starke Angabenserie auf 11:12 verkürzen konnte. Aber dieser Weckruf konnte nicht verhindern, dass der SKV stets einem 3-Punkte-Rückstand hinterher lief, bis durch gutes Blockspiel und harte Arbeit in der Feldverteidigung der Ausgleich zum 23:23 gelang. Im folgenden Schlagabtausch schenkten sich die Kontrahenten nichts und die Satzbälle wechselten hin und her. Der Satzball zum 26:24 ging dem SKV zwar durch eine fragwürdige Schiedsrichterentscheidung verloren, die Männer von der Müritz ließen sich davon aber nicht beirren und spielten konsequent mit großer Konzentration weiter und beendeten den Satz mit 28:26. Auch den dritten Satz hielten die Gäste noch lange Zeit offen, bevor das Team von Spielertrainer Georg Meidow über 18:16 und 24:18 das erste Spiel mit 25:20 für sich entschied.

"In diesem Spiel waren wir alle wach und aufmerksam, die Annahme stand gut und in Block und Feldabwehr konnten wir viele Bälle im Spiel halten. Von der Bank und von den Zuschauern kam viel Unterstützung, deshalb konnten wir als Team hier so attraktiven und erfolgreichen Volleyball zeigen" fasst Georg Meidow den ersten Erfolg des Tages zusammen.

Im zweiten Spiel hieß der Gegner ASV Wismar Grün Weiß und nun waren es die Warener, die nervös und fahrig agierten und schnell mit 6:17 zurücklagen. Zwar konnte Zuspieler Meidow durch eine Angabenserie den Rückstand auf 13:17 verkürzen, aber die Aufschläge der Wismarer waren zu stark für einen geordneten Spielaufbau der Heimmannschaft und der Satz ging mit 25:15 an die Hansestädter. Im zweiten Durchgang konnte der überzeugende Libero Mathias Grünthal die Annahme besser auf die harten Aufschläge der Gäste einstellen, aber die Annahme war häufig zu ungenau, als dass Zuspieler Meidow die sonst so effektiven Schnellangreifer über die Mitte einsetzen konnte. Die Pässe gingen also immer wieder nach Außen und wurden vom gewohnt starken Martin Krafft und dem sich in Abwehr und Angriff hervorragend ins Spiel integrierenden Neuzugang Krzysztof Weltrowski verwandelt. Die Wismarer stellten sich zwar immer besser auf diese vorhersehbaren Bälle ein und gestalteten das Spiel lange ausgeglichen, konnten aber nicht verhindern, dass der Satz 25:21 an die Müritzer ging. Ähnlich gestaltete sich der dritte Satz, in dem der SKV von Anfang an einen kleinen Vorsprung hielt, bevor er auf 25:20 davonzog. Im darauffolgenden Satz war der Widerstand aus Wismar gebrochen und die Meidowtruppe konnte ihre Überlegenheit am Netz ausspielen. Zwar standen die Gäste dank ihrer Erfahrung immer wieder genau richtig unter den Angriffsbällen und konnten wieder aufbauen, mussten sich aber letztlich dem stark aufspielenden SKV Müritz geschlagen geben.

Es spielten: Georg Meidow, Martin Krafft, Björn Marx, Mathias Grünthal, Mirko Rombach, Steffen Langer, Jan Schimansky, Dirk Marquardt, Krzysztof Weltrowski, Jonas Steffen

          

 

Fotos: Madlen Kophal

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