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Deutsche Meisterschaft U21

Mit den großartigen Erfolgen der letzten Wochen qualifizierten sich unsere „Vorzeige-Judo-Mädels“ Lena Jonitz und Cora Sturm für die Deutsche Meisterschaft der Frauen & Männer U21 in Frankfurt/Oder. Am 11. Und 12. März traf sich die nationale Elite zu ihren Titelkämpfen. Neben den Qualifikanten aus den Bundesländern kamen hier auch die Nationalkaderathleten in die Lostöpfe. Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl wurde im sogenannten „K.O.-System mit doppelter Trostrunde“ gekämpft. D.h. im schlechtesten Fall scheidet man bereits nach einer Niederlage aus. Und genau dieses bittere Los ereilte unsere Nordostdeutsche Meisterin und Vorjahresfünfte an gleicher Stelle Lena. Sie verlor nach einem starken und intensiv geführten Kampf knapp gegen die Sportlerin aus Schleswig-Holstein. Diese wiederum scheiterte im Viertelfinale an der späteren Deutschen Meisterin und Nationalmannschaftskämpferin Samira Bouizgarne aus Mönchengladbach. Damit war Lenas Ausscheiden leider besiegelt und die Enttäuschung natürlich groß.

Cora belegte bereits vor Wochenfrist einen herausragenden fünften Platz bei der Deutschen Meisterschaft U18 in Herne (NRW) und erwarb so das Startrecht für die U21. Die 16-jährige trat an, um „bei den Großen mal anzutesten“. Sie bestritt ihren Auftaktkampf erfolgreich und warf Judith Schiller aus Wiesbaden aus dem Wettbewerb, unterlag im Anschluss jedoch Arijana Peric aus Düsseldorf und schied ebenso wie Lena aus.

Beide SKV-Frauen haben in den vergangenen Wochen einmal mehr tolle Leistungen gezeigt und große Erfolge erkämpft. Deshalb werden sie auch bereits Ende März beim Thüringen-Pokal an den Start gehen, einem der größten und bedeutendsten Nachwuchs-Frauenturniere in Deutschland. 600 Sportlerinnen aus Japan, Kanada, Brasilien, den USA und ganz Europa messen sich hier auf den Matten. Lena und Cora mittendrin …

Viel Erfolg bei diesem Großereignis!

 

Siegesserie der SKV-Volleyballer hält weiter an

Am vergangenen Samstag waren die Volleyballherren vom SKV Müritz in Wismar am Start. Im ersten Spiel gegen SV Einheit Schwerin reichte den Warenern auch eine mäßige Leistung zum Sieg. Trotz unkonstanter Annahme hatte Zuspieler Georg Meidow keine Mühe im Spielaufbau und konnte seine Angreifer ein ums andere Mal blockfrei spielen, sodass den Landeshauptstädtern die Bälle um die Ohren pfiffen. Ungefährdet gingen die Sätze 25:18 und 25:19 an die Müritzer. Schon früh setzte der SKV daher weniger erfahrene Spieler ein. Wie so oft ließ sich das Team jedoch von der lustlosen Spielweise der Schweriner einlullen, patzte in der Annahme und lief stetig einem Drei-Punkte-Rückstand nach. Folgerichtig ging der Satz 25:22 an den SV Einheit. Im vierten Durchgang brachte auch der Rückwechsel der erfahrenen Spieler anfangs nicht den gewünschten Ruck in die Mannschaft. Die immer stärker werdenden Aufschläge brachten den Müritzer Annahmeriegel in Bedrängnis, das Angriffsspiel war wenig variabel und dann fehlte auch oft das nötige Quäntchen Glück. Erst zum Satzende besannen sich die Warener auf ihre Stärken und kämpften sich zum verdienten 28:26 Satz- und Spielgewinn.

Im zweiten Spiel gegen den ASV Wismar hingen die Früchte höher und die verbandsliga-erfahrenen Gastgeber setzten die SKVler über das gesamte Spiel mit scharfen Flatterangaben unter Druck. Dagegen fanden die Müritzer zunächst kein Gegenmittel und verloren den ersten Satz 25:19. So einfach wollte Spielertrainer Meidow seinen ehemaligen Mannschaftskollegen aus Wismar aber nicht das Feld überlassen, schwor sein Team auf eine aktivere Annahmetechnik ein und wurde mit einer stabileren Annahme belohnt, mit der er wiederum seine Angreifer in Szene setzte. Der lange Zeit ausgeglichene zweite Satz ging 25:22 an den SKV. Im dritten Durchgang gingen die Müritzer wieder mit mehr Selbstvertrauen aufs Feld und erhöhten ihrerseits den Druck im Aufschlag und überraschten den Gegner damit.
Allerdings stand die Annahme immer noch wackelig und bei den wenigen guten Annahmen fehlte Zuspieler Meidow die Feinabstimmung mit seinen Schnellangreifern. Aber die mal wieder glänzend aufgelegten Außenangreifer wuchsen über sich hinaus und versenkten die Bälle auch aus unmöglich erscheinenden Winkeln im gegnerischen Feld. Unter diesem Druck produzierten die Hansestädter vermehrt Eigenfehler und schnell stand es 18:6 für den SKV. Auf Seiten der Warener schlichen sich nun auch wieder unnötige Aufschlagfehler ein, der Satz ging aber deutlich mit 25:18 an die Müritz. Leider waren die Wismaraner dadurch nicht sonderlich beeindruckt, zogen das Spiel im vierten Durchgang wieder an sich und entschieden den ausgeglichenen Satz mit 25:22 für sich. Im spielentscheidenden fünften Satz lagen die Müritzer trotz starker Aktionen schnell mit 5:1 hinten. Dann brachte eine Fehlentscheidung des Schiedsrichters (Zeitüberschreitung beim Aufschlag) den ASV aus dem Tritt und Mittelblocker Steffen Langer holte mit wuchtigen Sprungaufschlägen den SKV zurück ins Spiel (5:5). Im Folgenden schenkten sich die Mannschaften nichts, scharfe Aufschläge und Angriffe wechselten die Seiten und wurden entweder durch starke Blockaktionen beendet oder in spektakulären Abwehraktionen wieder nach oben gekratzt. Die Führung wechselte stetig bis zum Satzende und beide Teams kämpften um jeden Punkt. Der Aufschlag zum Satzball der Wismaraner landete im Netz und die Müritzer beendeten mit zwei starken Blockpunkten die Partie mit 16:14 für sich.
Am letzten Spieltag der Saison treffen nun die drei besten Mannschaften der Landesliga in Waren aufeinander und spielen um den Titel und den Aufstieg in die Verbandsliga. Wer spannende Spiele, harte Kämpfe und hochklassiges Volleyball sehen möchte, kann am 25.03.17 ab 10:00 Uhr in der Engelshalle den SKV Müritz unterstützen.
Der SKV setzte ein: Krafft, Meidow, Marx, Rombach, Schimansky, Dobberstein, Steffen, Langer, Weltrowski, Greiser

Bericht: Björn Marx

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